Samstag, 28. Februar 2009

Samstagsstickerei / Embroidery of Saturday

Die heutigen Werbeblätter waren leider sticktechnisch uninspirierend. Also musste ich mir mein Motiv selber malen. Zum ersten Mal habe ich ein Bild mit meinem neuen Superduper-Stick-Spezialdurchschreibpapier aus Japan auf den Stoff übertragen. Mmh, was soll ich sagen, vermutlich tut es das normale heimische Durchschreibpapier aus der Stoffabteilung genauso. Mich irritierte, dass bei letzterem in der Beschreibung stand, dass es nur auf der linken Stoffseite angewendet werden soll (da es sich wohl nicht ohne weiteres entfernen lässt.) Na toll! Das ist eine sehr gute Idee für Stickmotive ;-) Fand ich doof.

Jetzt weiß ich, warum das ziemlich egal ist. Der Strich ist so hell, dass man ihn gerade noch sieht, er aber in der fertigen Stickerei kaum auffällt. Ich denke, ich schenke Anleitungen häufig zu viel Glauben ;-)


The advertising leaflets did not inspire me today to embroider. So I had to draw my design myself. That was the first time when I used a very special tracing paper of Japan, to transfer the illustration to the fabric. Mmh, it seems to be the same tracing paper I can get here in the fabric store of a local producer. But on that paper was indicated: "use only on the left side of the fabric." Not the best to embroider!

Now I know, that this doesn't matter. The stroke is very light so it can just be recognized. But on the finished embroidery it is hardly to be seen. Mostly I am giving to much credence to instructions to use, I think ;-)



Freitag, 27. Februar 2009

Licht und Schatten / Light and Shadow

Schon während des Studiums stand für mich fest: ich wollte in die Werbung gehen. Laut sagen durfte man das nicht, denn Werbung ist bäbä. (Das war noch bevor Berufe in der Werbung Mode wurden. Und das war bevor sie wieder unmodern wurden - sind sie doch mittlerweile oder?)

Ich habe nach dem Studium tatsächlich in einer Agentur gearbeitet. Besonders toll fand ich, dass ich mich den ganzen Tag mit der schönen Seite des Lebens beschäftigen konnte. Vielmehr: mit dem schönen Schein. Alles kann man auch nicht haben.
In dieser Zeit habe ich mehr gelernt, als während des ganzen Studiums. Vorallem, wieviel man in nur einer Nacht auf die Beine stellen kann. Wie man sich vor lauter Begeisterung selbst ausbeutet. Und vieles mehr. Aber das ist ein anderes Thema.

Irgendwann wurde der schöne Schein zum Fluch. Geist und Seele dürsten nach einem Ausgleich, nach den verbotenen Schattenseiten. Was wären das für eine interessante Sammlung all der zu Papier gebrachtenVerzweiflungstaten Kreativer: Hässliche Menschen, ach besser gleich Mutanten, verschlingen Monsterekelfleischklopse. (Fast food war mein täglich Werbethema ;-))

Nach einigen Jahren und zwei Agenturen später, entdeckte ich, dass das was ich am liebsten mache ein Beruf ist und einen Namen hat: Illustration. Ich beneide die Studenten, die das schon während des Studiums wissen. Naja manchmal bin ich eben ein Spätzünder. Nach dieser Entdeckung kündigte ich und machte mich allen Warnungen zum Trotz selbständig.

Leicht war es nicht, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Es dauerte noch einige Jahre, in denen ich frei für Agenturen und Firmen illustriert und layoutet habe, bis ich einen Fuß in die Kinderbuch-Tür bekam. Es geht wesentlich entspannter zu, als im Werbebereich, aber auch hier darf vieles nicht sein. Und von Zeit zu Zeit drängt es mich, die Dinge auszuleben, die kein Lektor haben will: kleine Gemeinheiten, political Unkorrektes, Dinge über die man nicht spricht. Ehe sich hier jemand monstermäßig was ausmalt, muss ich einräumen, dass auch diese Dinge alles in allem noch immer ziemlich nett sind. Vermutlich entspricht das meinem Harmoniebedürfnis. Der abgelehnte Hundekackekuchen ist so ein Beispiel dafür.

Das klingt jetzt alles ziemlich abstrakt, und vermutlich kann sich kein Mensch etwas darunter vorstellen. Leider muss es noch ein Weilchen so nebulös bleiben. Ich habe nämlich eine Idee, wie ich all diesen Schattenwesen eine Heimat geben kann. Wenn es soweit ist, werde ich es hier kundtun. Versprochen!



As early as in my years of study I was sure: I want to work in advertizing. However, in those days i didn't talk about that, because advertizing was uncool. (That was, before jobs in advertizing came into fashion. And it was, before they went out of fashion - what they are nowadays, aren't they?).

After completion of my study, I actually worked in an ad agency. What I liked most was that I could deal with the bright side of life all day long. In fact, it was just on the face of it. - You can't have everything.
In these days I learned more than in my whole studies at university. Most important: What you can mount in just one night, how to exploit yourself out of enthusiasm and much more - but that's another story.

One day, I had to change. Mind and soul needed compensation, possibly in forbidden shady sides. It could be an interesting collection: All the acts of desperation commited to paper by desparate creatives: Ugly humans, or better, mutants, devouring disgusting monster-meatballs (fast food was my daily advertizing theme ;-) )

Only some years and two agencies later I learned that what I liked most in my job had a name: Illustration. I'm envious of the students, who know that already at their studies. Well, sometimes I'm a late boomer. After that discovery I quit my job and against all warnings I started my own business.

It was not easy, but I did not expect it to be easy. It took some years while I illustrated and did layouts as freelancer for agencies and firms to gain a foothold in the childbook-scene.
There things are more relaxed than in the advertizing business, but also there are some dont's. And from time to time I'm thrusted to act out things that no editor wants to see: little vulgarities, political incorrect things, things one don't talk about. Before somebody envisions here too much I have to admit that also these things are still fairly nice. Probably that meets my need for harmony. The rejected doggie do is such an example.

All that may sound quite abstract and probably nobody can imagine what I mean. I'm sorry to say that I have to stay that nebulous for a little while. I am advancing an idea how to give all these creatures a home. I will inform you here, when it comes to the point of realisation. Promised!



Donnerstag, 26. Februar 2009

Was wollt Ihr? / What do you want?

Immer wieder frage ich mich, welche Themen hier die meisten interessen. Meine Vorlieben sind (zu) vielfältig. Nicht jeden wird alles interessieren. Nun frage ich mich das schon lange genug, um zu wissen, dass ich so nicht weiter komme. Ich brauche deine Hilfe.

Abstimmen kannst du ganz einfach in der rechten Spalte bis zum 6. März. Oder du schreibst deinen Wunsch ins Kommentarfeld. Ich freue mich über jede Rückmeldung!! Danke!


I am wondering, which kind of themes are of your interesst. My favorites are (to) many and various. Nobody is interested in all of them. I need your help right now.

You can simply vote on the right column until 3.6. Ore you write your wish here as a comment. I am looking forward to any feedback!! Thanx!

Dienstag, 24. Februar 2009

Neuerscheinung / Recent Game

Gerade brachte die Post Belege des Kosmos Spiels "Kennst du die Jahreszeiten?", das ich illustriert habe.

Just came the mail carrier and brought my specimen copies of the game "Do you know the seasons?" I illustrated. The publisher is Kosmos.

Montag, 23. Februar 2009

Gelber Montag / Yellow Monday

Feine Idee, diesen trüben Montag zum gelben Montag zu erklären. Da mache ich mit.

What a fine idea, to declare this gloomy monday as a yellow monday. I take part.

Sonntag, 22. Februar 2009

Bananen / Bananas


Seit ich sticke, kann ich sogar den Werbeblättchen aus dem Briefkasten etwas abgewinnen ...
Bei dem Preis ließe sich die Technik noch verbessern. Nächstes Mal.


Since I love to embroider, I even get something out the advertising supplement of the letterbox ... The price could be better embroidered. Next time.




Freitag, 20. Februar 2009

Vögel / Birds


Ich habe den Eindruck, dass wir hier in der Gegend alleine für die Vogelfütterung zuständig sind. So viele wie hierher kommen ... Ich bin schon gespannt, wieviele Blumen den mittlerweile verteileten Tonnen von Sonnenblumenkernen entsprießen werden.

It seems to me that we are the only ones around here, who feel responsible for the bird feeding. So many birds, who are coming here ... I am wondering how many flowers will grow of the tons of sunflower seeds.


Ein seltener Besuch hier: ein Kernbeißer
A rare visit here: a grosbeak


Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
Have a good weekend!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Abgelehnt / Rejected


Nach langer Zeit mal wieder etwas aus der Kategorie "Abgelehnt".
In dem Gefühle-Buch, das ich hier schon vorgestellt habe, sollte statt dieser hier gezeigten Abbildung zum Thema Ekel ursprünglich etwas anderes stehen. Leider ist die Skizze hierzu nicht mehr da. Mein Vorschlag war ein "Tu was "-Kasten, wie sie im ganzen Buch verteilt sind, mit der Anregung zu folgendem Experiment (empfindliche Gemüter mögen hier bitte nicht weiterlesen. Aber sorry, es geht nun mal um das Thema Ekel.): Die Kinder sollen Schokokuchen backen und daraus Gebilde formen, die Hundehaufen ähneln. Das sollen sie dann Leuten anbieten und die Reaktion beobachten.
Diese Idee ist übrigens nicht von mir, sondern basiert auf einem tatsächlich stattgefundenen Experiment aus den 50er Jahren.
War eigentlich klar, dass dieser Vorschlag in der Redaktion auf wenig Gegenliebe stoßen würde. Ich kann es auch verstehen. Schließlich bekäme die Redaktion die bösen Anrufe, und nicht ich ;-))

After a long time here is something new of the category "rejected". In the book, I presented in this blog recently, there should be shown something different as it is now. Unfortunately the original draft has vanished. The theme of this chapter is disgust. My suggestion was the following experiment (sensitive readers should not continue to read, but sorry, the topic ist disgust.) The children should bake a chocolate cake and form something of it, that looks like a dog dirt. Then they would have to offer this to other people and to observe their reaction.
This is idea is not mine, it based on a real experiment, conducted by scientists in the 50s.
I was not really astonished, when the editor did not love this idea. I understood this behaviour. Finally the irritated readers would telephone the editorial staff, and not me ;-))





Mittwoch, 18. Februar 2009

Inspiration

Zwei tolle Blogs, die mich immer wieder verblüffen und Laune machen, selber kreativ zu werden:

Craftzine
Feeling stichy

Two amazing blogs which are stunning me over and over. They are motivating doing handycrafts myself again.

Dienstag, 17. Februar 2009

Wieder Winter / Winter Again


Sonnenaufgang heute

The sunrise today



Montag, 16. Februar 2009

Meine tägliche Arbeit / My Daily Work


... sind (viele viele sehr viele) Zeichnungen für Schulbücher. Gerade erschienen: Logelei Mathematik 2 von Duden.


...are (many many a great many) schoolbook illustrations. Recent publication: Logelei Mathematik 2 by Duden.




Sonntag, 15. Februar 2009

Sonntagsschuhe / Sunday Best

Als ich diese Herrenschuhe im Werbeprospekt sah, musste ich sie einfach sticken! Die Linien sind noch etwas krumm und schief, aber woher soll die Übung auch kommen, außer durchs Üben :-))

When I saw these shoes in an advertising leaflet I must embroider them! The lines still are a bit bumpy, but where getting the practice from than by practicing :-))

Samstag, 14. Februar 2009

Ziegengruß / Greetings

Gemacht mit / Made with: Framer

Freitag, 13. Februar 2009

Valentinsherz / A Valentine Heart

Jetzt fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Dieses Garn mit dem Farbverlauf ist ja wie mein Lieblingsfarbstift! Ich hätte ja auch gleich auf Ihren Kommentar hören können, Frau H.!
Gleich mal ausprobiert: Motiv auf Reißvlies skizziert und festgesteckt. Reißvlies benutzt man normalerweise zum Maschinensticken.

But now I realised, that this multicolored thread looks like my favorite colored pencil. I gave it a trial: I sketched the pattern on a tear away stabilizer and fixed it with needles. This stabilizer is mostly used to embroider with the embroidery machine.

Beim Wegreißen des Vlieses muss man sehr behutsam vorgehen.

I have to tear away carefully the stabilizer.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Neuerscheinung / Recent book

Zeit der Neuerscheinungen. Gerade habe ich vom Arena Verlag Belegexemplare zu dem neuen Band aus der Reihe "Geheimnisvolle Zauberreisen" - Das Geheimnis der römischen Villa der Autorin Dagmar H. Mueller bekommen. Alle Illustrationen bis auf den Titel habe ich gezeichnet.

Time of new books. I just got my copies of the book series "Geheimnisvolle Zauberreisen" - The secret of the Roman villa of the author Dagmar H. Mueller published by Arena. I made all the drawings except of the cover illustration.



Mittwoch, 11. Februar 2009

Einfädler / To Thread

Oft sind es die kleinen Dinge, die mich beglücken. Nach vergeblicher Suche nach meinem verschollenen uralten Einfädler, habe ich tatsächlich dasselbe Modell im Laden bekommen! Ich hatte es gar nicht zu hoffen gewagt.

Often that are the little things who make happy. I was searching for my old helper to thread (sorry, I dont know the english word for), but I could not find it. In the shop I got an identic copy of that well-loved little tool I know since my childhood. It made my day.




Dienstag, 10. Februar 2009

Handmuster / Dummies

Gerade fiel mir beim wegräumen alter Auftragsunterlagen dieses Dingens in die Hände. Es ist ein Handmuster en miniature für dieses Buch. Bei solch einem komplexen Werk (okay, man sieht es ihm nicht an ;-)) versagt ab einem bestimmten Punkt mein Vorstellungsvermögen. Wenn es, wie hier, von der ersten bis zur letzten Seite einen Durchblick durch Stanzungen und Folien gibt, bastel ich mir ein Miniexemplar. Dann kann ich besser entscheiden, was ich auf welcher Seite wohin platziere.

When I just stowed away papers of an old job, I recovered this thing. It is a tiny dummy for this book. At such a complex book (okay, it does not look alike ;-)) my imagery reaches its limits. Here are many holes and foils, they let you look through the whole book. So I crafted a mini version, that makes easier to me, to decide, which picture and which elements I can place on which side and where to.

Damit Vorder- und Rückseite jeweils exakt übereinstimmen, gab es danach nochmal alle Konturen in Originalgröße auf einem Blatt Transparentpapier. Das Minibüchleinbasteln macht mir mehr Spaß :-)

Then I had to draw all the contures in the original size on a tracing paper sheet, to make sure the shapes of the front and the back page fit. It makes me more pleasure crafting tiny books :-)


Montag, 9. Februar 2009

Erste Handstickversuche / Initial Trials of Hand Embroidery


Das hat Suchtpotential ... Das Motiv habe ich ursprünglich für die Maschinenstickerei entworfen. Es soll ein Brillenetui zieren. Où sont mes lunettes? ist französisch und heißt: Wo ist meine Brille? Diejenigen, die nach ihrer Brille suchen, obwohl sie auf der Nase sitzt, werden wissen was ich meine ;-)

I am afraid that it will be addicting ... The pattern I designed originally to embroider with the machine. It should embellish a glasses case. Où sont mes lunettes? is french and means: Where are my glasses? People who are seeking for their glasses, while wearing them, will know what I mean ;-)



Sonntag, 8. Februar 2009

Ausflug / A Trip


Völlig überraschend nach dem Nebel gestern war heute Flugwetter!
Wenn es auch etwas grau war unter den Wolken.

Yesterday was a foggy day. Today I was surprised by a fine weather. Okay, not so fine, but good enough to fly. It a bit gloomy under the clouds.

Aber ich habe die Sonne gesehen! Das gehört zu den wenigen Dingen, um die ich Berufspiloten beneide: Egal wie doof das Wetter ist, meistens sehen sie wenigstens einmal am Tag die Sonne.

But I saw the sun! I am envious of the professional pilots about seeing the sun most once a day no matter how dumb the weather is (on the ground).

Eine hübsche Kirche mitten im Dorf entdeckt.

Found a pretty church in the middle of a small village.

Glitzernde Gewässer bei Brandenburg

Sparkling waters near Brandenburg (near Berlin)

Landeanflug. Die Landebahn ist der etwas hellere Grasstreifen genau in der Bildmitte.

Final approach. The runway is the stripe of a bit brighter gras exactly in the middle of the picture.

Freitag, 6. Februar 2009

Schöne Technik / Beautiful Technique

Es gibt so wunderschöne Dinge, wie zum Beispiel diese tollen USB-Sticks, die mich schwach werden lassen. Um Haaresbreite hätte ich mir vor kurzem in einem Fast Food Laden so ein Teil gekauft. Es glich der Nummer zwei, dem Hamburger. Einzig die Vorstellung meines sehr beschränkten Platzangebots für die USB-Anschlüsse, hielt mich davon ab. Da kann der Stick noch so appetitlich hinter dem Rechner aussehen. Wenn ich dafür auf zwei andere Anschlüsse in direkter Nachbarschaft verzichten muss, dann hört der Spaß auf. Die Pommes Frites gefielen mir fast noch besser ...

There are such wonderful things, like these spiffy USB Flash Drives, they make me ... By a hairbreadth I would have bought such a thing some weeks ago in a fast food restaurant. It looked similiarly like number two, the hamburger. Only the vision of the very limited space for the USB connections could withhold me. The Flash Drive would look so delicious behind my computer! But if I have to abandon two connections in the neighbourhood therefore, that is not hilariously! The french fries almost pleased me a bit more ...

(via basicthinking)

Donnerstag, 5. Februar 2009

Einkäufe / Shopping

Diesen bunten Strauß habe ich mir heute zum Frühling geschenkt. Ich freue mich auf das Wochenende :)

Today I bought this colorful bunch for me as a springtime gift. I am looking forward the weekend :)




Dienstag, 3. Februar 2009

TV Entzug / Withdrawal of TV

Es entstand aus einer Laune heraus, und zeigt überraschende Wirkungen:
Weniger fernsehen wollte ich. Als guten Vorsatz zum Jahresbeginn quasi. Und damit es nicht ganz so hart und dogmatisch werden würde, gestattete ich mir eine Sendung pro Woche. Anfangs wählte ich mit Bedacht meine wöchentliche Sendung und stellte bereits da fest, dass es kaum etwas gab, das wirklich verlockend erschien. Prompt vergaß ich sogar meinen Fernsehtermin, weil ich gerade mit interessanteren Dingen beschäftigt war. Oder ich sah eine Sendung und stellte fest, dass es doch nicht so toll war, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Jetzt nach fünf Wochen stelle ich fest: Ich habe viel mehr Zeit. Ich habe viel mehr innere Ruhe, seit ich abends wieder lese. Und je länger ich auf die Glotze verzichte, umso unwichtiger kommt sie mir vor. Mal sehen, wie lange das anhält. Es muss ja nicht unbedingt so bleiben.


I did it on a whim, and the results surprised me: I wanted to decrease my TV consume. At the begin of the new year. To make it less hard, I allowed one telecast per week. I selected carefully my weekly television show. It was not easy, because it was hardly to find any attractive offer. So I missed my TV date, because I was busy with much more interessting things to do. Or I saw a film and ascertained, that it was not such interesting, as I thought it would be.

Now, five weeks later, I realise that I have much more time. And I have more inner calmness since I am reading books again in the evening. The more I am giving up watching TV, the more non-essential TV is becoming. Will see how long it will last.

Montag, 2. Februar 2009

Zufrieden? / Satisfied?

Warum ist es so schwer, etwas für sich selber zu entwerfen?! Weil der Abstand und der klare Blick von außen fehlt? Weil es so supertoll werden soll, wie es toller nicht geht? Und das kaum möglich ist?
Um mich nicht völlig zu blockieren hilft es manchmal, die (professionelle) Perspektive meiner Kunden einzunehmen: es ist unnötig und wird unverhältnismäßig teuer und/oder zeitaufwändig 150 Prozent anzustreben, wenn es 100 Prozent auch tun. Es bleibt ein hartes Stück Arbeit, den inneren Kritiker zu besänftigen ;)


Why it is so hard to design something for myself?! Because I miss the distance and the view clear from outside? Because it has to become so fantastic that there is no possibility to become much more better? And this is hardly possible?
There is something that works, not to obstruct totally: To view it from the (professional) clients perspective. It is unnessecary and disproportionately expensive and/or time-consuming targeting 150 percent instead of 100 percent.
There remains a stiff piece of work to smooth the inner critic ;)

Sonntag, 1. Februar 2009

Sonntagsbasteleien / Crafting on sunday


Das hatte ich schon lange vor: einen gestickten AVGAS-Aufnäher für meinen Pilotenrucksack. Ähem, den ich mir auch noch irgendwann neu nähen möchte.
Vorbild war ein Aufkleber, der am Flugzeug klebt, damit der Mann von der Tankstelle weiß, dass AVGAS (Aviation Gasoline) in den Tank kommt und kein JET-A1 (Kerosin). Eine Verwechslung ist ähnlich unangenehm, wie bei einem Auto, das Benzin braucht und Diesel getankt bekommt.


For a long time I wanted to embroider a patch for my pilot backpack.
I have to sew a new one some day.
The model was a badge, wich sticks on the airplane to show the man of the gas station, that AVGAS (Aviation Gasoline) has to be filled in the tank and no JET-A1 (Jet Fuel). A mistake would be such unpleasant like filling up a car, which needs gas, with diesel.


Und endlich habe ich das phosphoreszierende "Halloween"-Garn ausprobiert. Auf dem Foto wirkt die Stickerei etwas sehr unsauber, aber in Wirklichkeit gefällt mir das fingernagelgroße Biohazard Zeichen sehr gut. Vor allem im Dunkeln :)

And finally I tested the phosphorescent "Halloween" Thread. On the Foto the embroidery seems to be a bit disorderly, but in fact I like this tiny (thumbnail) biohazard sign. Especially in the dark :)

Related Posts with Thumbnails