Montag, 20. Oktober 2008

Klavier

Seit Juli lerne ich Klavier zu spielen. Dazu habe ich ein Keyboard mit 49 Tasten und dynamischem Anschlag, den ich an meinen Rechner stöpsle und einmal in der Woche Unterricht. Dafür, dass ich vor vier Monaten noch nicht einmal Noten lesen konnte, bin ich hochzufrieden :-) Ich frage mich zwar jeden Montag (vor dem Unterricht), warum ich mir das antue, NACH dem Unterricht geht es mir einfach gut. Es tut mir gut, etwas für mich zu tun, etwas zu lernen, etwas zu tun, das mit meinem sonstigen Alltag nichts zu tun hat.
Im Januar hatte ich angefangen, auf der Schreibmaschine mit 10 Fingern tippen zu lernen. Hier hatte ich darüber geschrieben. Im März konnte ich es dann ganz ordentlich. Die Zahlen und Sonderzeichen habe ich mir gespart, da sie mehr Aufwand als Nutzen bringen. Wenn ich das kann, so dachte ich mir, dann kann ich auch Klavier lernen. In meiner Familie war mein Bruder der Musiker und ich für die Farben zuständig. Ich sei unmusikalisch, hieß es. Merkwürdig, dass ich nie zuvor auf die Idee gekommen bin, das in Frage zu stellen. Vielleicht bin ich tatsächlich unmusikalisch? Ich weiß es nicht. Und wenn? Das interessiert mich komischerweise gar nicht. Ich habe nicht vor, öffentlich aufzutreten, und das Beste ist: ich suche mir genau die Stücke aus, die ich gerne spielen möchte. Am liebsten Bach :-)

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