Dienstag, 12. Juni 2007

Lena und Paul im Fernsehen

Die Geschichten von Lena und Paul laufen wieder im Sandmännchen. Immer Dienstags. Ich hätte es mal wieder nicht mitbekommen, wenn Sabine es nicht vor Wochen erwähnt hätte.
Die Erlebnisse von Lena und Paul (ein Mädchen mit seinem stummen Teddy) habe ich in einigen Bilderbüchern beschrieben und illustriert, ehe sie für das Fernsehen verfilmt wurden. Natürlich hatte ich das Angebot gerne angenommen, aktiv bei der Umsetzung mitzuwirken. Hatte ich doch gedacht, so könnte ich das Beste für die Geschichten bewirken. Es sollte ein wenig anders kommen. An einem Trickfilmprojekt wie diesem arbeiten ziemlich viele Leute mit, die ich zum Teil gar nicht zu Gesicht bekomme. Aber das ist nicht der Punkt – die Arbeit mit den meisten Lektoren ist nicht anders. Viele Leute heißt aber auch: viele verschiedene Meinungen, Interessen und Geschmäcker. Von dem Wunsch, das Beste bewirken zu wollen, bleibt so irgendwann die wilde Hoffnung übrig, vielleicht noch das Schlimmste verhindern zu können. Okay, das ist jetzt vielleicht ein wenig übertrieben, aber ich konnte plötzlich nachvollziehen, warum sich so viele Autoren von der Verfilmung ihres Werkes nachträglich distanzieren.
Um das klarzustellen: Das meiste gefällt mir ganz gut, aber von der Illusion, auf jedes Detail Einfluss zu nehmen, musste ich mich verabschieden.
Das Bild zeigt einige Skizzen zu Paul, die den beteiligten Zeichnern zeigen, worauf es bei dem Bären im Detail ankommt.

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